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Letzte Änderung

am 17.12.2013

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12. / 13. März 10

 

Eingecheckt wurde bereits am 11. März 10 von Roland und Rudi Digmayer. Sie kutschierten 174 kg Gepäck zum Flughafen. Es ging alles reibungslos von sich.
Am Freitag hat uns dann der Sohn von Rudi zum Flughafen gefahren. Nach einer kurzen Staufahrt kamen wir pünktlich am Flughafen an.
Der Start in München, der Flug und auch die Landung in Mombasa waren o.k. Rudi hat mit großen Augen gestaunt. So viele neue Eindrücke.
Josef hat uns mit einem großen Matatu (Bus) abgeholt und ins Hotel nach Kilifi Bay gebracht. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, fuhren wir mit dem TucTuc zur KCB um uns über den Kontostand zu informieren.
Dann fuhren wir wieder ins Hotel, wir packten aus und wagten dann den ersten Sprung in den Pool. Es waren sehr viele Gäste im Hotel, soviel wie zwei Jahre zusammen nicht hier gewesen waren.
Nach dem Essen fuhren wir alle drei ins Waisenhaus. Wir wurden mit einem Lied begrüßt und wir hatten wie immer Tränen der Freude und Rührung in den Augen. Nach dem dritten Lied (Saua Saua) wurden wir von allen sehr herzlich umarmt. Alle Kinder schauen gut aus und sind glücklich uns wieder zu sehen, wir auch!!!
Wir haben Limo geholt und uns zusammengesetzt und so gut es ging unterhalten. Ihr Englisch ist immer noch nicht gut, aber wir können nicht mehr verlangen, manche sind ja nicht einmal ein Jahr bei uns, es wird schon werden.
Die Kinder haben uns die Kleider gezeigt, die sie zu Weihnachten bekommen haben. Alle haben fast den gleichen Schnitt, sind aber von unterschiedlicher Farbe. Sie waren sehr stolz, dass sie ein neues Kleid haben. Die anderen Kleidungsstücke müssen wieder ausgetauscht werden, wir haben ja genügend dabei. Das aber an einem anderen Tag.
Nach zwei Stunden fuhren wir wieder ins Hotel, wir waren inzwischen hundemüde….
Dort sprangen wir noch einmal in den Pool, machten mit Josef noch einiges für die nächsten Tage aus und gingen nach dem Duschen wieder zum Essenfassen.
Nach einem Schlummertrunk auf der Terrasse fielen wir todmüde ins Bett.

 

14. März 10

 

Nach dem Frühstück gingen wir an den Pool und warteten auf Eric. Um 11.00 Uhr kam er mit Josef. Dann besprachen wir alle wichtigen Punkte, die wir uns aufgeschrieben hatten.
Nach dem Mittagessen fuhr Eric mit seinem Auto vier Koffer zum Waisenhaus und holte uns anschließend vom Hotel ab. Josef schickten wir ins Bett. Er hatte immer noch Malaria und es ging ihm sehr schlecht.
Wir fuhren auf der Straße Richtung Malindi und Eric bog nach wenigen Kilometern nach links ab in den Busch. Dort zeigte er uns dann ein tolles Grundstück, das wir für unser neues Waisenhaus kaufen wollen. Es war zwar gerodet, aber die schönen großen Bäume hatten sie stehen lassen. Wir entschlossen uns es zu kaufen. Dann fuhren wir weiter zu den Eigentümern. Es waren zwei alte Frauen und ein Mann, die wir vor ihrem Haus sitzend antrafen. Sie sprachen leider fast kein Englisch, sodass Eric mit ihnen redete. Und leider zogen wir unverrichteter Dinge wieder ab, das Grundstück war bereits verkauft.
Wir fuhren zurück nach Kilifi und ins Waisenhaus. Die Kinder warteten schon auf uns, wir hatten gesagt, dass wir um 14 Uhr kommen wollen, inzwischen war es bereits 16 Uhr. Rudi brachte den Kindern Haarklammern mit, und jedem Mädchen steckte ich eine ins Haar. Sie freuten sich riesig. Dann spielten wir, jeweils in drei Gruppen, mit den Kindern, die Mamas kochten inzwischen das Abendbrot. Die Mädchen wollten gerne, dass wir im Waisenhaus übernachten. Wir versprachen ihnen nächste Woche dort zu bleiben. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit fuhren wir mit dem TucTuc zurück ins Hotel.
Nach dem Abendessen setzten wir uns noch mit einem deutschen Paar zusammen und unterhielten uns. Elke war vor Jahren mit einem Kenianer zusammen, der aber leider sehr jung gestorben ist. Sie hatte einige Jahre in Kenia gelebt und kennt Land und Leute. Die Familie ihres damaligen Freundes besuchte sie heute im Hotel. Wir unterhielten uns auch kurz mit ihnen.
Um ½ 12 Uhr nachts gingen wir dann ins Bett.

 

15. März 10

Da ich gestern etwas zuviel Wein getrunken hatte, hatte ich heute Morgen einen Brummschädel. Roland durfte ausnahmsweise heute ausschlafen.
Ich ging mit Rudi und Elke (ihr Mann Jochen durfte auch ausschlafen) zum Frühstücken. Später kamen auch Roland und Jochen noch dazu.
Nach dem Frühstück wurde Roland gleich von Terry abgefangen, er brauchte dringend eine Musik-CD. Also brannte er sofort eine CD mit fetziger Musik. Rudi und ich hatten den Umzug in ein anderes Zimmer organisiert, das nahe am Pool war. Als Terry die CD hatte, wurde sofort laut aufgedreht und er gab Wassergymnastik. Das konnte er die letzten Tage nicht mehr, da seine CD sich nicht mehr abspielen ließ.
Rudi und ich gingen später dann zum Mittagessen. Roland mochte nichts. Nach dem Essen spielte Jochen seine Bilder von der Safari auf unserem Laptop. Es sind fantastische Aufnahmen. Man könnte einige für den neuen Afrika-Kalender von Share for Smiles verwenden.
Am späten Nachmittag kam Raster, wir machten mit sechs anderen Deutschen eine Safari für nächsten Montag und Dienstag.
Am Strand traf ich einen jungen Mann, Michael, der einen total entzündeten Finger hatte. Ich schickte ihn zu Dr. Fondo, damit der Finger behandelt wird, hoffentlich wird er nicht amputiert werden müssen. In den nächsten Tagen wollte ich mich nach ihm erkundigen.

16. März 10

Den Vormittag verbrachten wir heute am Pool. Elke hatte ein entzündetes und zugeschwollenes Auge. Dr. Fondo kam und sie bekam Penicillin und eine Salbe.
Nach dem Mittagessen fuhren wir drei zu den drei Familien Kahindi, Karembo und Habiba. Josef hatte uns angekündigt. Sie waren auch alle da und freuten sich uns wiederzusehen.
Die Unterstützung für diese alleinerziehenden Mütter mit ihren Kindern wird nicht von der Kenia-Hilfe Buxheim finanziert, sondern ausschließlich von unseren Freunden, Bekannten und Arbeitskollegen.
Für Mama Habiba werden wir zwei Betten kaufen, sie liegen alle am Boden. Aber erst später, da die Zimmer, in denen die drei Familien wohnen, demnächst renoviert werden, und sie noch nicht wussten, wo sie in der Zeit wohnen werden. Es ist nicht einmal sicher, ob sie wieder dahin zurück können. Josef wird uns darüber berichten. Wir gaben Mama Habiba noch etwas Geld für Lebensmittel, sie hatten schon seit einigen Tagen nichts mehr zu essen.
Mama Kahindi bekam Geld für Uniformen für Mary, Santa und Oliver sowie für Mary, damit sie zum Arzt gehen kann, sie muss an der Halswirbelsäule geröntgt werden.
Mama Karembo hatte Schmerzen am Arm, wo die Permanentpille sitzt, sie kann auch zum Arzt gehen. Für Pendo brauchte sie Geld für die Schule, und die beiden kleinen sollten in den Kindergarten gehen. Da können wir momentan nicht helfen, für Pendo sicher.
Wir versprachen nächsten Mittwoch wieder zu kommen und bringen ihnen auch Lebensmittel mit, damit werden sie dann ca. zwei Monate ohne Sorgen leben können, was den Hunger betrifft.
Anschließend fuhren wir ins Waisenhaus. Es waren fast alle Kinder schon aus der Schule zurück und Rudi und Roland spielten mit den Kindern. Rudi, als gelernter Opa, erwies sich als Glücksgriff, da er sehr gut mit den Kindern umgehen kann. Sie hatten ihn sofort ins Herz geschlossen. Ich ließ mir die Schulhefte zeigen und klebte ihnen bei einer guten Note einen Aufkleber ein. Sie waren sehr stolz und freuten sich. Ich war nicht so erfreut, da die Schulhefte für meinen Geschmack zu zerfleddert waren. Aber anscheinend stört das die Lehrer nicht, da alle Hefte so ausschauen. Von jedem Kind ließ ich mir auch den Schulranzen zeigen. Es sind Rucksäcke, die schon sehr ramponiert sind. Da steht uns bald wieder eine Neuanschaffung ins Haus. Es müssen in dieser Hinsicht keine deutschen Verhältnisse herrschen, aber ein bisschen besser müssen sie auf alles aufpassen. Wie bringt man den Kindern das bei?????? Pole pole.
Kurz vor Einbruch der Dunkelheit fuhren wir wieder ins Hotel zurück, duschten, aßen gut, schrieben den Reisebericht und erstellten für morgen noch einen Plan.

17. März 10

Den Vormittag verbrachten wir wieder am Pool.
Am Nachmittag fuhren Roland, Rudi und ich nach Kilifi. Wir kauften Kekse und Wasser für Samstag. Wir wollten mit den Kindern an den Strand gehen. Rudi und ich kauften noch einige Gewürze. Dann fuhren wir ins Waisenhaus. Es waren fast alle Kinder inzwischen von der Schule nach Hause gekommen.
Josef war immer noch schwach, er war zwar heute Morgen in Kilifi im Krankenhaus, weil seine Oma dort lag; ihr ging es wieder besser, aber Josef schwächte dieser Besuch wieder. Er hatte immer noch Fieber und lag meist den ganzen Tag im Bett.
Wir brachten die letzten zwei Koffer mit Kleidung und Bettwäsche mit.
Die Kinder hingen gleich wieder an Rudi, er kann es halt mit ihnen. Roland und ich packten die Koffer aus und sortierten die Kleidung nach Größen, für die Kleinen, die Mittleren und die Großen. Dann ging’s ans Verteilen. Mercy und Helka halfen mit, sonst wäre ich bis zum Morgen nicht fertig geworden….Mercy leistete natürlich die Hauptarbeit, sie wusste, welche Kinder wenig oder genügend Kleider haben, und so oblag es ihr, die richtige Verteilung vorzunehmen. Was jetzt nicht unbedingt gebraucht wurde, blieb im Koffer und wird dann verteilt, wenn wieder Bedarf ist.
Roland hatte in Kilifi noch einen Ball gekauft und auch gleich mit den Kindern gespielt. Ein anderer Teil der Kinder zeigte Singspiele, es war ein fröhlicher Nachmittag.
Kurz vor Einbruch der Dunkelheit fuhren wir mit dem TucTuc ins Hotel zurück, duschten, gingen zum Essen und fielen nach der Schlangenshow bald ins Bett. Lala Salama

18. März 10

Da wir Josef nicht zu früh beanspruchen wollten, er sollte erst mal gesund werden, verbrachten Rudi und ich den Vormittag am Pool. Roland fuhr mit Elke und Jochen nach Kilifi zum Einkaufen und anschließend zu Dr. Fondo. Elkes beide Augen waren jetzt geschwollen und sie schmerzten sehr. Sie wollte aber unbedingt etwas für unser Waisenhaus kaufen, Rudi brauchte noch ein paar Gewürze, an die er gestern nicht mehr gedacht hatte. Gegen Mittag kamen sie wieder ins Hotel. Elke brachte Reis, Ugali, Omo und Kekse ins Waisenhaus. Sie kennt sich einigermaßen aus in Kenia und ihr gefiel unser Waisenhaus gut, vor allem weil es noch landestypisch ist, wie die Kinder untergebracht sind, ernährt werden usw.
Am Nachmittag fuhren Rudi, Roland und ich wieder ins Waisenhaus. Wir hatten für heute die Besprechung mit den Angestellten angesetzt.
Es lief gut, alle Besprechungspunkte wurden erfolgreich abgearbeitet (Protokoll). Rudi spielte während der Besprechung mit den Kindern, es war manchmal sehr „laut“, d.h. es war sehr lustig. Wir unterhielten uns noch mit Josef, er informierte mich über die Befragung durch die ICC und war stolz, dass er das Waisenhaus so gut vertreten hatte. ICC ist die Behörde, die die Waisenhäuser kontrolliert und beaufsichtigt, wir haben auch das Zertifikat bekommen.
Es war schon dunkel, als wir im Hotel ankamen. Die Zeit zwischen Dämmerung und Finsternis beträgt nur ca. 10 Minuten, und es überrascht mich immer wieder, wie schnell es stockdunkel ist.
Nach dem Essen gingen wir wieder an den Pool, da war es angenehmer, weil es immer windig ist. Roland und Jochen schauten noch Fußball.

19. März 10

Um 7 Uhr früh kam Rudi zu uns ins Zimmer und bat Roland, er solle ihn zu Doktor Fondo fahren. Er hatte auch ein entzündetes Auge, er hatte sich wahrscheinlich bei Elke angesteckt. Hoffentlich erwischt es uns nicht auch noch. Es reicht schon, wenn man sich die Hand gibt und sich kurz vorher das Auge gerieben hat. Er wurde dann von einer sehr jungen Ärztin behandelt, da Dr. Fondo zu einem Notfall gerufen wurde. Daraufhin ging es ihm gleich besser.
Wir beschlossen heute im Hotel zu bleiben, wir wollten auf keinen Fall unsere Kinder anstecken, wenn es nicht schon passiert war.

20. März 10

Heute fuhren wir drei schon um 10 Uhr ins Waisenhaus. Gleich die schlechte Nachricht, einige unserer Kinder hatten auch die Augenkrankheit. Roland fuhr mit ihnen gleich zu Dr. Fondo, sie bekamen Tropfen und Tabletten. Hoffentlich bleiben einige verschont! Josef und ich legten dann das Kassenbuch 2010 im Computer neu an. Er konnte den Anhang meiner E-Mail nicht öffnen, die ich ihm Anfang des Jahres geschickt hatte. Und so fit ist er in Excel nicht, dass er es selber angelegt hätte. Es ging ganz flott voran und zum Mittagessen um 13 Uhr waren wir auch schon fertig. Roland übertrug dann noch alles auf den PC im Waisenhaus und dann gab’s zu Mittag Bohnen mit Soße und Krapfen, sehr lecker. Mercy war noch mit May, Selma, große Rehema und Elisa in der Schule. Es gab eine Ehrung für die Besten der Schule. Wir sind sehr stolz, dass gleich vier unserer Kinder eine Auszeichnung bekommen haben, May sogar als Schulbeste.
Anschließend großer Aufbruch, wir fuhren ans Meer. Josef hatte vier TucTuc bestellt, wir luden alles ein, Obst, Getränke, Kekse, Ball, Sprungseil, Becher, Handtücher ……Jedes der Fahrzeuge war mit mindestens 5 Mädchen besetzt und einem Erwachsenen. Mercy u. Josef kamen mit den geehrten Kindern nach.
Wir fuhren zum Baobab Hotel, die Strände in Kenia müssen für jeden zugängig bleiben, und vor der Hotelanlage machten wir es uns im Schatten bequem. Die Kinder zogen sich um und dann gingen wir alle ins Meer. Hier vor diesem Hotel war die Brandung nicht so stark, sodass die Kinder ohne Gefahr ins Wasser gehen konnten. Am späten Nachmittag kam erst die Flut, und der niedrige Wasserstand hatte sich tagsüber so aufgeheizt, mein Badewasser zu Hause ist nicht so warm, ehrlich.
Wir spielten Fußball, machten Seilspringen, sangen Lieder und tanzten dazu, es war sehr lustig. Nach einer guten Stunde verteilte Mercy das mitgebrachte Obst, ich die Kekse und es wurde ein bisschen ruhiger. Aber nicht lange, wir gingen mit einem Tanzlied wieder hinunter ins Meer. Abwechselnd sang ein Kind vor und alle stimmten dann ein, wir mussten immer an einer bestimmten Stelle mit dem Popo wackeln. Wir Erwachsenen wurden von den Kindern unter Beschlag genommen, denn es gab dann doch die eine oder andere größere Welle, die die Kinder überspülte, und dann waren sie froh, wenn sie eine große Hand wieder an die Wasseroberfläche zog.
Für halb 6 Uhr hatten wir wieder die TucTucs bestellt und wir fuhren alle abgekämpft, aber sehr glücklich ins Waisenhaus zurück.
Rudi, Roland und ich fuhren dann gleich weiter ins Hotel. Dort sprangen wir noch kurz vor Einbruch der Dunkelheit in den Pool, um das Meerwasser runterzuspülen.
Das Abendessen wurde heute auf der großen Strandbar serviert. Es wurde gegrillt und dazu gab es die üblichen guten Zutaten. Manche Polen führten sich wieder auf, als wären sie alleine da. So etwas Unverschämtes wie diese Leute habe ich noch nie gesehen. Die Hotelangestellten tun uns alle leid, sie beherrschen sich so, ich hätte die ganze Bande schon rausgeschmissen. Gut, dass ich weiß, dass nicht alle Polen so sind. Ich ging heute schon früh aufs Zimmer, der Tag war anstrengend ….. Roland und Rudi tranken mit Achim aus dem hohen Norden und seiner Familie an der Strandbar noch ein paar Safari Can mit Cola …..Lala Salama

21. März 10

Heute Nacht hatte es geregnet. Nach dem Frühstück gingen Rudi und ich an den Pool, Roland, Eric und Dr. Fondo sprachen über die Zukunftspläne (Grundstückskauf, Bau der Gebäude usw.). Als Rudi und ich beim Mittagessen saßen, kam Roland und holte uns, um ein Grundstück zu besichtigen. Natürlich waren wir dabei. Wir fuhren mit zwei Autos, da Achim von der Waterkant auch mit wollte.
Wir sind von Kilifi ca. eine halbe Stunde auf einer sehr schlechten Straße (mit höchstens 20 kmh) durch riesige Pfützen auf Feldwegen nach Teso gefahren. Dort hat Dr. Fondo ein 6 Acres (knapp 30.000 qm) großes Grundstück. Es wäre ideal für unser Vorhaben, es gibt Wasser- und Stromanschluss, große Bäume gibt es, Schule und Kindergarten ist vorhanden, aber es ist zu weit weg von Kilifi. Wir wollen in der Nähe der Stadt bleiben.
Das nächste Grundstück liegt an der Hauptstraße nach Malindi, ist aber mit 4 Acres zu klein. Also fuhren wir wieder zurück ins Hotel, wir waren zwei Stunden unterwegs und hatten viel gesehen….. Wir sprachen noch einmal über beide Grundstücke und kamen zu dem Schluss, dass keines für uns in Frage kommt. Eric wollte sich in den nächsten Tagen noch einmal umhören, vielleicht findet er noch ein anderes Grundstück.
Nach dem Essen gingen wir aufs Zimmer und packten noch die Reisetasche, denn morgen sollte es für zwei Tage auf Safari gehen.

22. / 23. März 10

Safari in Zsavo East! Wir drei waren mit Raster (Gigi) und die Emdener zu sechst mit einem anderen Tour-Guide um 6.30 Uhr gestartet. Früh in Richtung Mombasa, von da aus nach Voi in den Nationalpark. Als Erstes sahen wir eine Herde Elefanten, die an einem Wasserloch tranken und badeten und dann der Reihe nach viele andere Tiere. Kurz vor drei Uhr nachmittags kamen wir in der Lodge an, aßen zu Mittag, brachten anschließend unser Gepäck aufs Zimmer und brachen um vier Uhr zur nächsten Tour auf. Da sahen wir dann zwei Löwen, die aber im hohen Gras lagen und sich nur ab und zu bewegten. Leider kam dann ein Gewitter und wir brachen die Tour ab, es war auch schon dämmrig. Nach dem Abendessen gingen wir gleich schlafen.
Am nächsten Morgen ging es bereits um 7 Uhr zur nächsten Tour los. Wir sahen wieder reichlich Tiere, auch ein Rudel Löwen. Nach dem Mittagessen ging es wieder Richtung Mombasa und Kilifi, wo wir um 16.30 Uhr eingetroffen sind. Ein Sprung in den Pool, Essen, gemütliches Beisammensein…… Lala Salama

24. März 10

Den Vormittag verbrachten wir am Pool, gingen am Strand spazieren und nach dem Mittagessen fuhren Roland und ich, Rudi blieb heute im Hotel, zu unseren drei Familien und brachten ihnen noch Kleidung und Essen für ca. zwei Monate. Auch Arztrechnungen und Schulgebühren, Uniformen, Schultaschen und Miete bezahlten wir.
Dann fuhren wir ins Waisenhaus. Dort trafen wir die Kinder beim Lernen an. Es wurde Englisch lesen und schreiben geübt. Vier deutsche Touristen aus Dessau kündigten sich zum Besuch an. Sie kamen um 4 Uhr und waren sehr beeindruckt von unserem Waisenhaus. Wir beantworteten ihre Fragen, sie lernten unsere Kinder kennen und besichtigten das Waisenhaus. Anschließend sangen die Kinder noch für sie Mambo Saua Saua. Sie waren sehr gerührt. Wir besprachen mit Josef noch die Arbeiten für die letzten Tage und um 17.30 Uhr fuhren wir ins Hotel zurück. Kurz in den Pool, Essen, Ratschen und ab ins Bett.

25. März 10

Heute wollten wir den ganzen Tag im Hotel verbringen und noch einmal ausspannen. Am Nachmittag kam dann Josef, er war immer noch schwach von der Malaria und konnte nicht schwimmen gehen. Um 15.30 Uhr rief dann Dr. Fondo bei Josef an, er hatte noch ein Grundstück, welches wir besichtigen konnten. Also machten wir uns auf den Weg. Mit dem TucTuc fuhren wir zu Dr. Fondo, dort holte uns Eric mit dem Auto ab und wir fuhren mit dem Vermittler zu dem Grundstück. Es ist in der Nähe von Kilifi und ideal für uns, Wasser, Strom, Schule, Arzt, alles vorhanden. Eric lässt prüfen, wem das Grundstück gehört, ob es eventuell belastet ist oder ob sonst irgendwas gegen den Kauf spricht.
Kurz vor Einbruch der Dunkelheit waren wir wieder im Hotel, wir besprachen mit Eric noch Einiges und gingen dann nach dem Abendessen bald zu Bett.

26. März 10

Es war unser letzter Tag. Am Vormittag kauften Rudi und ich noch Einiges ein. Eric fuhr mit Hans-Joachim und Wolli Richtung Mombasa, um ein Solar-Werk zu besichtigen. Anschließend fuhren wir mit Eric zur Bank und zahlten das restliche Geld ein und nahmen den aktuellen Kontoauszug mit. Dann gingen wir noch einmal zu Dr. Fondo, besprachen wegen des Grundstücks noch Einiges und verabschiedeten uns dann. Jetzt endlich fuhren wir ins Waisenhaus. Die Kinder hatten heute wegen einer Lehrerversammlung keine Schule. Rudi verteilte die letzten Süßigkeiten, es wurde noch gespielt und etwas geratscht. Zum Abschied sangen uns die Kinder zwei neue Lieder vor. Sie sind etwas schwierig zu tanzen, aber es machte uns und ihnen große Freude. Die letzten offenen Fragen wurden von Eric und Josef noch beantwortet und Einiges für den nächsten Besuch aufgeschrieben.
Dann hieß es Abschied nehmen. Wir waren alle sehr traurig, bei einigen Kindern und natürlich bei uns allen flossen die Tränen. Wir versprachen bald wieder zu kommen ……
Nach dem Abendessen saßen wir noch mit den Ostfriesen zusammen und feierten etwas Abschied.
Um 2.45 Uhr war die Nacht rum. Raster fuhr uns um 3.30 Uhr zum Flughafen nach Mombasa. Der Flug nach München verlief problemlos, ebenso die Fahrt nach Buxheim. Matthias brachte uns gut nach Hause
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