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am 03.04.2015

 

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Bericht über den Aufenthalt in Kenia im März 2015

08./09. März 2015

Wir flogen am Abend von München über Frankfurt über den Kilimandscharo nach Mombasa.

Gigi (der Bruder von Eric unserem Manager) holte uns wie üblich vom Flughafen ab und brachte uns ins Hotel, wo wir um 10.30 Uhr Ortszeit ankamen.

Am späten Nachmittag besuchte uns Eric, unser ehrenamtlicher Manager, und wir planten grob die nächsten Tage.

 

10. März 2015

Um 9 Uhr holte uns Eric vom Hotel ab und wir fuhren ins neue Waisenhaus, was wir bis dato nur von Fotos kannten; diese waren schon super. Was wir jetzt live sahen, übertraf alles.

Den ersten Rundgang machten wir außen entlang, natürlich war es noch eine Baustelle, aber die Arbeiten waren alle sauber ausgeführt: pflastern, Fensterstöcke einputzen, Malerarbeiten. Von außen sah alles super aus.

Dann ging es ins Haus. Der Innenhof ist hell, freundlich, das Pflaster ist gut verlegt, die Zimmerböden sind plan und aus gutem Estrich gemacht. Die Lichtschalter, Steckdosen und Leuchten wurden sauber installiert. Der Speisesaal ist freundlich und hell, mit drei Ventilatoren ausgestattet und ausreichend groß, ebenso die Küche. Die sechs Toiletten mit Duschen sind gefliest, die Armaturen sind von guter Qualität ebenso die Keramikteile. Der Boiler ist noch nicht installiert.

Die Außenküche ist auch noch nicht ganz fertig, wir warten noch auf die Fenstergitter und die Wassertanks.

Während unseres Rundgangs wurde ein Teil der Zimmertüren geliefert und Dixon, der Architekt, kam mit dem Klempner, um die Details für den Wasseranschluss im Nebengebäude zu besprechen.

Stolz und begeistert fuhren wir mit Eric nach Kilifi zurück, um noch einige Dinge zu erledigen. Dann fuhren wir mit dem TukTuk zu unserem alten Waisenhaus.

Rukia kam gerade aus der Tür und schrie: „Mama Erika, Papa Roland!“ Sie fiel uns um den Hals und schon kamen die restlichen Mädchen angestürmt. Sie warfen uns fast die Treppe herunter, da sie uns alle gleichzeitig umarmen wollten. Sie waren gerade zu Hause, um zu Mittag zu essen. Einige Mädchen baten uns ihr Mittagessen an, wir probierten davon. Aber die Mädchen aßen selber auf. Wanjiro und Wanjiko zeigten uns die letzten Schulnoten, sie waren durchweg gut.

Leider mussten sie bald wieder zurück zur Schule; wir besprachen mit den Mamas noch einiges, was wir für den Umzug unbedingt benötigten. Für Samstag machten wir aus, dass wir mit allen Mädchen und den Mamas zur Besichtigung des neuen Waisenhauses fahren.

Um 15.30 fuhren wir zurück ins Hotel.

Später kam dann noch Mama Mini (sie war bis Februar 2014 die Nählehrerin für unsere Kinder und Mamas) zu uns ins Hotel, um die Sachen von Andrea abzuholen. Sie war sehr krank, ist jetzt aber auf dem Weg der Besserung. Später kam dann noch Eric dazu, und wir planten den nächsten Tag.

 

11. März 2015

Um 9 Uhr holte uns Eric vom Hotel ab und wir fuhren zur Bank. Momentan haben wir einen sehr schwachen Euro, der unser Bauvorhaben verteuert. Wir hoffen, dass sich der Kurs erholt und wir werden nur noch den Betrag umwechseln, den wir wirklich im Moment brauchen.

Anschließend fuhren wir zu Eric ins Büro, dort trafen wir unsere zwei neuen Nachtwächter vom Stamme der Massai. Sie unterschrieben die Arbeitsverträge mit Arbeitsantritt Anfang April.

Es waren auch noch zwei Mitarbeiter der Versicherungsgesellschaft Statex Insurance anwesend. Wir fuhren mit ihnen zum neuen Waisenhaus und sie taxierten den Neubau, um die Konditionen für den Brandschutz zu berechnen.

Anschließend fuhr uns Eric ins Hotel zurück.

 

12. März 2015

Um 10 Uhr fuhren wir in die Kibaoni Schule zum Schulfest. Wir wurden von unseren Kindern begrüßt und sofort war eine Schar von mindestens 50 Kindern um uns.

Wir erfuhren von einer Lehrerin, dass es erst um 12 Uhr losgehen sollte. Also nutzten wir die Zeit, um ins Waisenhaus zu gehen und mit Mama Mercy und Lucy einiges zu besprechen.

Um kurz nach 12 Uhr waren wir wieder in der Schule, es waren auch schon die Eltern anderer Kinder vor Ort, alle unter einem Zeltdach. Es war sehr heiß und der starke Wind blies uns den Staub um die Ohren. Jetzt bekamen wir auch ein offizielles Programm. Um 14 Uhr ging es los mit Reden von sechs Lehrkräften und vom Schulinspektor. Um 16 Uhr hatten die Kinder ihren Auftritt. Es wurde gesungen und getanzt, auch unsere durften an den Vorführungen teilnehmen.

Am frühen Abend waren wir wieder zurück im Hotel.

 

13. März 2015

Um 10 Uhr holten uns Eric und Dixon vom Hotel ab, um nach Mombasa zu fahren.

Wir hielten noch beim Waisenhaus, um uns mit Reagan zu treffen. Wir gaben ihm die Mitbringsel von Andrea und fuhren weiter nach Mombasa. Dixon gab sein Auto zur Reparatur ab und wir fuhren mit Eric zu einigen Autohändlern, um uns Angebote zu holen für ein Auto, das wir privat nutzen und bezahlen wollen. Anschließend fuhren wir wieder mit Dixons Auto zu einem Möbelhaus, um Tische und Stühle für das neue Waisenhaus zu kaufen. Am Rückweg machten wir noch in Mtwapa Halt um den Doppel-Energiesparofen für zwei große Töpfe und den Backofen zu ordern. Beide Öfen werden uns von Share for Smiles gesponsert.

Kurz vor Einbruch der Dunkelheit waren wir zurück im Hotel. Ein anstrengender Tag!

 

14. März 2015

Nach dem Mittagessen fuhren wir mit den Kindern ins neue Waisenhaus. Die Freude war riesig, als sie ihr neues Zuhause sahen. Sie stürmten ein Zimmer nach dem anderen und machten Pläne, wer in welches Zimmer kommt. Am lautesten war es im neuen Badezimmer. Sie begutachteten die Duschen und Toiletten, die Armaturen und die Fliesen. Sie freuten sich auch über den großen Speisesaal und die Küche. Der Innenhof gefiel ihnen auch, sie möchten dort Blumen pflanzen. Nach ca. 1 ½ Stunden war ihre Planung abgeschlossen und wir fuhren weiter in Tuskys. Dort kauften wir das von Siegrid gesponserte Eis und Wasser für den Heimweg.

Wir fuhren zurück ins Hotel. Kurz darauf kamen Eric und Dixon, unser Architekt. Wir sprachen über die geleisteten Zahlungen und die ausstehenden Arbeiten. Das ursprüngliche Angebot für den Regenwasserauffangtank bleibt bestehen, dazu kommen nur die Kosten für die Pumpen und die Drainage. Da die Regenzeit vor der Tür steht, muss unser Regenwasserauffangtank schleunigst fertiggestellt werden, ansonsten würde der Aushub wieder in die Grube gespült werden und wir hätten kein Wasser für die Trockenmonate.

Ein erfolgreicher Tag!

 

15. März 2015

Nach dem Mittagessen fuhren wir zu den Kindern ins Waisenhaus. Sie waren bis um 14 Uhr in der Kirche und kamen verschwitzt und hungrig zurück.

Dann machten wir Bestandsaufnahme, was alles kaputt ist. Jedes Mädchen braucht eine neue Schultasche, hier werden normale Rucksäcke benutzt. Meistens gehen die Reißverschlüsse und das Rückenteil kaputt, weil sie alle Hefte und Bücher immer dabei haben müssen. Lebensdauer von so einem Rucksack ungefähr ein Jahr. Einige brauchen auch Schuhe für die Schule, sie sind aus den alten herausgewachsen. Auch Socken für die Schule braucht jedes Mädchen. Als wir die Liste fertiggestellt hatten, vereinbarten wir mit Mama Mercy, dass sie am Mittwoch nach Mombasa fahren soll, um alles zu besorgen.

Dann sprachen wir mit den Kindern über ihre Noten, motivierten die Mittelmäßigen und lobten die Guten. May und Wanjiko haben von der Schule einen Preis bekommen für gute Leistungen, May für die beste Schülerin und Wanjiko als beste in Mathe. Unsere Heimleiterin Mama Mercy bekam auch einen Preis als beste und aktivste im Elternbeirat.

Bei Einbruch der Dunkelheit fuhren wir zurück ins Hotel.

 

16. März 2015

Um 9.30 Uhr holte uns Gigi vom Hotel ab, wir fuhren weiter zum Tuskys, um einige wichtige Utensilien für Tatu zu kaufen, holten unterwegs Mama Mercy ab und fuhren in die Region Mwangea in die Mwangea Girls Secondary School, um Tatu zu besuchen.

Es war kurz nach 12 Uhr mittags, als wir ankamen, und Tatu hatte gerade Mittagspause. Sie freute sich sehr, uns wiederzusehen, und war auch stolz, dass ihre „weißen“ Ersatzeltern sie besuchen. Sie holte sich ihren Teller Essen, es gab Ugali mit ein bisschen Kraut. Von unserem Lunchpaket, das wir für Gigi und Mercy mitgenommen hatten, fiel auch noch etwas für sie ab.

Mercy und Erika besichtigten die Schlafräume und Duschen zusammen mit der Leiterin der Schule. Es steht ein Stockbett neben dem anderen und es ist sehr eng, aber besser als in der Godoma Secondary School, in die Neema gegangen ist. Die Duschen und Toiletten sind, orientiert an kenianischen Maßstäben, in ordentlichem Zustand.

Nach eineinhalb Stunden war die Pause vorbei und Tatu musste zurück in die Klasse, da Prüfungen geschrieben wurden. Sie versprach uns hart zu arbeiten und ihr Bestes zu geben.

Für uns ging es wieder zurück durch eine wunderbare hügelige Landschaft über holprige, versandete und mit tiefen Löchern übersäte Straße nach Kilifi. Wir machten noch kurz Halt im Waisenhaus und sahen Sara, die krank war.

Am späten Nachmittag waren wir zurück im Hotel.

 

17. März 2015

Nach dem Frühstück kam Eric zu uns ins Hotel. Wir bereiteten die Sitzung mit unseren Angestellten vor und planten die restlichen Arbeiten am Haus. Mittags fuhr er wieder in sein Büro zurück.

Am Nachmittag kam Mercy zu uns ins Hotel und wir prüften die Rechnungen der letzten Monate einschließlich Februar. Wir hatten vor allem Fragen zu den Rechnungen über die Putzmittel, Waschmittel und Toilettenartikel, konnten jedoch keine Verschwendung feststellen, z.B. gibt es für 4 Mädchen pro Woche eine Seife und eineinhalb Becher Waschmittel. Wir unterhielten uns auch über die verschiedenen Talente und Charaktere der Mädchen, um für die Zukunft besser planen zu können.

Bei Einbruch der Dunkelheit fuhr Mercy zurück ins Waisenhaus.

 

18. März 2015

Am Nachmittag fuhren wir ins Waisenhaus und trafen leider noch keine Kinder an, weil sie für eine Sing- und Tanzvorführung trainieren mussten. Also hatten wir Zeit, um mit den Mamas einiges zu besprechen. Um 17 Uhr kamen die Kinder und wir begannen mit jedem Kind einzeln zu sprechen. Wir unterhielten uns über ihre schulischen Pläne und ihren Berufswunsch.

Da manche Berufsträume nicht unbedingt mit den Schulnoten zu vereinbaren waren, informierten wir sie über den Notendurchschnitt, der für diesen Beruf erreicht werden muss. Nach dem sechsten Gespräch mussten wir abbrechen und ins Hotel zurück, es war bereits dunkel.

 

19. März 2015

Nach dem Frühstück holte uns Erik vom Hotel ab und wir fuhren zur Fumbini Primary School, wo unsere Kinder ab Mai unterrichtet werden. Die Schule ist leider schon älter, die Klassenzimmer und Gebäude sind nicht die tollsten und auch der Standard der Schule ist etwas niedriger als der in der Kibaoni Schule. Da wir in diesem Bezirk wohnen werden, müssen die Kinder in diese Schule gehen.

Nach der Besichtigung und einigen Gesprächen fuhren wir weiter zum neuen Waisenhaus.

Wir besprachen mit Erik, unserem Manager, und Dixon, unserem Architekten, noch einige bautechnische Sachen durch. Wir sahen, dass unsere Außenküche fast fertig war und die Arbeiten an dem Regenwasserauffangtank zügig vorangingen.

Dann ging es weiter ins alte Waisenhaus. Wir trafen uns dort mit allen Angestellten. Jeder konnte seine Anliegen vortragen und Verbesserungen oder auch Kritik äußern. Der gemeinsame Nenner war: mehr Lohn. Wir erklärten ihnen, dass wir kein gewinnorientiertes Unternehmen sind, sondern unsere Mittel aus Spendengeldern stammen. Wir einigten uns darauf, für jeden Mitarbeiter in die Renten- und Krankenversicherung einzuzahlen, mehr ist leider nicht drin. Nach mehr als zwei Stunden war die Sitzung beendet.

Zu diesem Zeitpunkt kamen auch unsere Kinder von einem Ausflug in eine benachbarte Schule zurück. Sie hatten beim Schulfest letzte Woche den ersten Preis beim Tanzen und Singen gewonnen und durften in der Bofa-Schule ihren Auftritt noch einmal zum Besten geben. Mittagessen gab es vom Buffet und sie aßen so viel dass ihnen schlecht war. Das ausgiebige Essen hatte sie müde gemacht. Wir führten die Einzelgespräche fort.

Um 17 Uhr fuhr Roland ins Hotel und holte einen jungen Mann, Nick, aus Holland ab. Er hält in der Universität Kilifi Vorträge über ökonomische Landwirtschaft und muss morgen wieder zurück nach Holland. Wir zeigten ihm unser Waisenhaus und die Mädchen sangen ein paar Lieder. Er ist selber Papa von zwei kleinen Mädchen und einem Jungen und war sehr angetan von dem, was er sah. Mama Mini kam auch noch, um die Stoffe für Andrea zu bringen und von ihr genähte Schürzen für uns. Den Stoff dafür hatte sie letzte Woche in Mombasa gekauft. Wir bedankten uns bei ihr und sie gab uns noch ein Geschenk für Andrea. Wir versprachen ihr an Andrea und ihre Familie viele liebe Grüße auszurichten. Nick ließ noch zwei T-Shirts im Waisenhaus und dann mussten wir ins Hotel zurück, es war schon sehr spät.

 

20. März 2015

Heute verbrachten wir den Tag am Pool.

Am späten Nachmittag kam Eric ins Hotel und wir sahen die Baurechnungen durch. Außerdem planten wir den Umzug im April. Wir werden dazu einen Schreiner brauchen, der unsere alten Möbel abbaut, im neuen Waisenhaus wieder aufbaut und auch einige Reparaturen ausführt.

 

Auch über die Schule haben wir nochmals gesprochen; lt. kenianischem Schulgesetz dürfen Kinder die in die Abschlussklasse (7. und 8. Klasse) gehen, während des Schuljahres die Schule nicht wechseln. Wir versuchen, dass die Mädchen der 7. Klasse trotzdem in die neue Schule wechseln können, da uns sonst hohe Transportkosten drohen. Die beiden Mädchen, die in die 8. Klasse gehen, müssen wir sowieso täglich von Rojo Rojo nach Kilifi in die Kibaoni Schule bringen. Wir überlegen eventuell ein PicPic (Moped 125 ccm) anzuschaffen, um die beiden von unserem Nachtwächter David zur Schule und am Abend wieder nach Hause bringen zu lassen. Das ist aber nur sinnvoll, wenn es nur um die beiden der 8. Klasse geht. Für diese Arbeit brauchen wir eine vertrauenswürdige Person, so ein Schulweg ist für Mädchen in diesem Alter nicht ungefährlich.

Heute Abend wurde am Pool für das Abendessen schön eingedeckt. Als alles vorbereitet war und wir an den Tischen Platz genommen hatten, fing es an zu regnen, es goss wie aus Kübeln! Innerhalb weniger Minuten war alles tropfnass und wir mussten alle (es waren ca. 50 Seminargäste im Hotel) wieder in den Speisesaal, damit wir im Trockenen essen konnten. Eine logistische Meisterleistung für unsere afrikanischen Kellner und Köche! Später hatten wir noch zweimal Stromausfall.

 

21. März 2015

Nach dem Mittagessen holte uns Eric vom Hotel ab und wir fuhren zu Gigi. Wir trafen dort die Patenkinder Harrison, Mapenzi und Flora von Heidi und Siegrid und machten einige Fotos. Gigi brachte einige Pflanzen für unser Waisenhaus ins Auto und wir fuhren weiter zu Gigis Frau, die an der Hauptstraße einen kleinen Verkaufsstand für gebrauchte Kleidung betreibt. Sie hatte auch ihren kleinen Jungen Peter im Alter von 2 Monaten dabei. Wir fotografierten auch die beiden und fuhren weiter in unser neues Waisenhaus.

Die Arbeiten für den Regenwasserauffangtank waren vorangeschritten. Sämtliche Türen wurden im Waisenhaus eingebaut und auch die Waschbecken im Bad angebracht. An der Außenküche wurde der Dachstuhl montiert. Er soll am nächsten Tag eingedeckt werden. Mit dem Wasser- und Stromanschluss für das kleine Haus wurde auch begonnen.

Mit Dixon und Eric sprachen wir noch über die restlichen Arbeiten und verabschiedeten uns dann von Dixon. Gigi hatte inzwischen die mitgebrachten Palmen im Innenhof gepflanzt.

Dann besuchten wir ein letztes Mal unsere Mädels. Sie waren gerade dabei, ihre Haare zu flechten, und freuten sich uns zu sehen. Mit Mama Mercy und Mama Selina führten wir ebenfalls ein abschließendes Gespräch. Die Kinder versprachen uns nochmals fleißig zu lernen und den Mamas zu folgen. Jedes einzelne Mädchen hat sich mit einem Dankeschön für die letzten zwei Wochen und mit lieben Grüßen an Papa Rudi, Anke und Norman, Steffi und Thomas, Simone, Sylvia und Carmen von uns verabschiedet.

Dann mussten wir auch schon zurück ins Hotel, es war bereits dunkel. Der Abschied fiel uns allen wie immer sehr schwer.

 

22. März 2015

Den letzten Tag verbrachten wir im Hotel. Mittags regnete es kurz und heftig und wir hatten Zeit, unsere Koffer zu packen.

Am Nachmittag kam Eric, um sich zu verabschieden. Wir sprachen nochmals über die noch verbleibenden auszuführenden Arbeiten, vor allem über die Fertigstellung des Regenwasserauffangtanks wegen der kommenden Regenzeit. Wir brauchen diesen dringend, da von der öffentlichen Wasserleitung seit Wochen nur sehr spärlich Wasser kommt.

Wir bedankten uns noch bei Eric für seine unentgeltliche Unterstützung bei der Planung und Ausführung unseres neuen Waisenhauses. Er war täglich mehrmals auf der Baustelle, besorgte Materialen, plante mit dem Architekten Dixon alle Abschnitte des Baus und das alles ehrenamtlich. Ohne ihn wäre dieses Projekt aus der Entfernung nicht durchführbar gewesen. Wer selbst schon einmal in Deutschland gebaut hat, wird das mit Sicherheit verstehen. Tausend Dank an Eric und alle anderen, die uns und unsere Projekt unterstützt haben und dies auch in Zukunft tun werden!

 

23. März 2015

Morgens um 4.30 Uhr klingelte der Wecker. Gigi holte uns vom Hotel ab und brachte uns nach Mombasa zum Flughafen. Um 10.40 Uhr flogen wir glücklich, stolz und ein wenig traurig zurück. Um 23.30 Uhr waren wir zu Hause in Buxheim.

 

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