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Letzte Änderung

am 17.12.2013

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Bilder vom Oktober 2012

Bericht über den Kenia-Aufenthalt im Oktober 2012

12./ 13. Oktober 12

Am Freitagnachmittag flogen wir von München über Düsseldorf nach Mombasa, wo wir am Samstagfrüh bei Regen landeten.

Um 9.30 Uhr Ortszeit waren wir im Hotel. Dort erwarteten uns Anke und Norman – ein Paar, das jetzt schon öfter mit uns zur gleichen Zeit im Hotel war und unsere Arbeit auch unterstützt – bereits. Nach einem kurzen Ratsch packte ich unseren Koffer aus. Bei den deutschen Airlines darf man nur noch pro Person einen Koffer mit 23 kg Gepäck mitnehmen. Wir hatten aber zusätzliches Gepäck gebucht, pro Person nochmals 23 kg, was allerdings je Koffer 50 € gekostet hat. Ein Koffer mit „Inhalt“ wurde von meiner Arbeitskollegin Brigitte gesponsert.

Dann kam Eric und wir fuhren mit ihm nach Kilifi, um die Bankgeschäfte zu erledigen. Bei einem hervorragenden Mittagessen unterhielten wir uns über die weitere Vorgehensweise während unseres Aufenthalts. Anschließend fuhren wir wieder ins Hotel und holten etwas Schlaf nach.

Es waren leider nur sechs Gäste im Hotel, ab morgen acht, denn da sollten noch Andrea und Arrigo kommen. Nach dem Abendessen gingen wir bald zu Bett.

Lala salama.

 

14. Oktober 12

Wir waren den ganzen Tag im Hotel und planten mit Eric die kommende Woche. Roland war krank, sodass wir erst am nächsten Tag zu den Kindern fahren wollten.

 

15. Oktober 12

Nach dem Frühstück kam Mercy ins Hotel. Roland besprach mit ihr einige Veränderungen. Es ging auch um das Problem mit Helka und ihrem Sohn Handra, der mit ihr im Waisenhaus ist. Da er noch gestillt wird, muss sie ihn mitnehmen.

Im Sommer war die Hütte von Mercy abgebrannt. Durch eine Unachtsamkeit ihres Sohnes geriet Papier in Brand und vernichtete ihr ganzes Hab und Gut.

Zur gleichen Zeit kam auch Josef und ich sah mit ihm die Rechnungen vom September durch.

Nach dem Mittagessen fuhren wir mit Anke und Norman zu unserem Grundstück. Wir waren erfreut über die gute Ernte. Es waren ca. 1.920 kg Mais geerntet worden und noch jede Menge Linsen. Der Mais reicht uns ca. 1 ½ Jahre. Bei der zweiten Anpflanzung werden wir weniger Ertrag haben, da fast die Hälfte der Aussaat vertrocknet ist.

Mit unserer Lagerhütte waren wir sehr zufrieden, sie wird in Zukunft auch für unseren Wächter als Unterkunft dienen.

Anschließend fuhren wir endlich ins Waisenhaus. Da die Kinder nicht wussten, dass wir heute kommen würden, konnte Mercy keine „Begrüßungszeremonie“ (singen und tanzen) organisieren. Als wir aus dem Auto ausstiegen, erdrückten sie uns fast. Leider konnten wir das nicht bildlich festhalten, da wir zu tun hatten auf den Beinen zu bleiben. Die beiderseitige Freude war riesig. Unser „Neuzugang“ Michelle ging nicht mehr von Roland weg. Unsere Volontärin Simone Girtner aus Kösching, die seit fast drei Wochen im Waisenhaus war, erzählte uns von ihren Erlebnissen und Eindrücken. Man konnte ihr ansehen, dass es ihr sehr gut gefällt. Die Kinder lieben sie, bei den Mamas ist sie voll akzeptiert und bringt sich auch voll in die anfallenden Aufgaben mit ein. Vor allem nach der Schule hilft sie mit Begeisterung den Kindern bei den Hausaufgaben und lernt mit ihnen.

Nach einer erfrischenden Limo ging es bei Einbruch der Dunkelheit wieder zurück ins Hotel.

Inzwischen waren auch die „Schnabels“, unsere Freunde aus Hofheim, eingetroffen. Wie immer hatten sie einige Koffer, gefüllt mit Kleidung usw., dabei. Dieses Mal waren auch wieder zwei Nähmaschinen im Handgepäck! Einige dieser Sachen kommen auch unseren Kindern zugute.

Nach dem Essen ratschten wir noch und gingen relativ früh zu Bett, Schnabels waren müde von der Reise, Zabels mussten früh raus, da sie auf Safari gehen wollten, und Roland war immer noch krank . . . .

Lala salama.

 

16. Oktober 2012

Den Vormittag verbrachten wir im Hotel.

Nach dem Mittagessen fuhren wir in die Stadt zur Bank KCB, um das Geld zu wechseln, das wir am Samstag auf das €-Konto eingezahlt haben. Leider war der Kurs immer noch tief, sodass wir nur einen Teil tauschten.

Mit Eric zusammen gingen wir in den Gemüsemarkt und zu anderen Händlern, um Preise zu erfragen. Wir müssen schauen, dass uns die Kosten nicht davon laufen.

Dann fuhren wir zu den Kindern gefahren. Es waren noch nicht alle aus der Schule daheim, so nach und nach kamen alle. Auch Josef und Mercy. Dienst hatten Emily und Helka.

Wir gingen dann zu dem Haus, in dem Helka ein Zimmer gemietet hat. Oh Schreck. Nur Lehmboden, kein Bett, zum Schlafen eine zerfledderte Schaumstoffmatratze und eine Schnur, auf der die wenigen Habseligkeiten aufgehängt sind. Kein Tisch, kein Stuhl, kein Regal, nur Schießscharten als Fenster, und dafür muss sie 600,- KSH zahlen.

In diesem Zimmer, ca. 3 x 3 Meter, wohnt sie mit ihrem kleinen Sohn Handra und ihrer kleinen Schwester Mary. Mit ihrem Lohn, von dem sie auch die Schulgebühren für Mary bezahlt und ihre kranke Mutter unterstützt, ist nicht mehr drin.

Zurück im Waisenhaus sprachen wir mit Mama Mercy und Josef bezüglich der Einkäufe. Wir überlegten, wie wir Kosten ohne Qualitätsverlust einsparen könnten. Die Lebenshaltungskosten für Grundnahrungsmittel, Wasser, Strom, Holzkohle usw. steigen auch hier stetig.

Bei Einbruch der Dunkelheit fuhren wir ins Hotel zurück. Das Abendessen wurde heute am Pool serviert, es war ziemlich windig und „kalt“. Lala Salama.

 

17. Oktober 2012

Heute standen wir früh, um 7 Uhr, auf.

Um 8 Uhr holte uns Erics Schwager vom Hotel ab und wir fuhren zusammen mit Mercy und Josef zu einem englisch geführten Waisenhaus nach Watamu. Als wir die Mauer um das 4 Acre große Grundstück sahen, wussten wir bereits: die spielen nicht in unserer Liga. Dann wurde das Tor geöffnet und da wussten wir sicher, die spielen in der obersten Liga.

Wir wurden vom Manager in einer Empfangshalle begrüßt. Als Nächstes bekamen wir die Küche zu sehen, riesengroß und mit vielen elektrischen Geräten ausgestattet. Gekocht wurde an einem großen Gasherd. Rechts davon der Aufenthaltsraum mit Flatscreen, Stereoanlage und verschiedenen Sitzmöglichkeiten.

In den großen Schlafräumen waren 6 Stockbetten und 12 Kleiderspinde, da fanden wir unsere Lösung mit zwei Stockbetten pro Zimmer besser, bei uns mit, bei den Engländern ohne Moskitonetz. Am Ende der Schlafräume waren die Toiletten und Duschen. Rechts davon mehrere Waschbecken.

In dem riesigen Gebäude sind rechts die Mädchen und links die Jungs untergebracht. Dazwischen ein offener Teil mit vielen Pflanzen. Im ersten Stock waren die Klassenzimmer der 1. bis 4. Klasse, die für die 5. bis 8. Klasse werden gerade fertig gestellt. Sämtliche hochwertige Einrichtungsgegenstände kommen in einem Container aus England. Warum wird nichts von den Einheimischen gekauft?

Wieder im Erdgeschoß zurück gingen wir ins nächste Gebäude, wo der Kindergarten untergebracht ist. Die Kinder hatten gerade Pause und begrüßten uns sehr lieb.

Im Außenbereich sind einige große Gewächshäuser, die permanent bewässert werden. Angebaut werden Tomaten, Bohnen, Sukumawiki, Süßkartoffeln, und im Außenbereich Kasawa. Beim weiteren Rundgang kamen wir zur offenen Küche und zum Essensplatz. Daneben steht ein weiteres offenes Gebäude mit den Krabbelkindern. Das Waisenhaus betreut 8-10 Babys zwischen 3 und 15 Monaten Kleinkinder zwischen 1 ½ Jahre und 6 Jahre sind es ca. 20. Schulkinder bis 14 Jahre werden es ca. 30 sein. Auf die knapp unter 60 Kinder kommen 35 Angestellte!!!

Der Rundgang war in der Empfangshalle beendet. Wir fühlten uns erschlagen und ich wusste wirklich nicht, welche Fragen ich stellen sollte. Das ist alles zu groß und wir können von dem Waisenhaus uns fast gar nichts abschauen bzw. lernen.

Die Buchführung wird in Kenia gemacht und von einem Auditor geprüft. Wie hoch der Etat ist, habe ich mich gar nicht zu fragen getraut. Ich glaube, was sie in einem Monat brauchen, reicht für uns ein ganzes Jahr.

Nach 2 Stunden traten wir die Heimfahrt an. Unterwegs hielten wir noch an, um etwas zu trinken. Mit unserem Fahrer, der ein Architekt ist, unterhielten wir uns dann über unser künftiges Waisenhaus und erklärten ihm in groben Zügen, was wir uns vorstellen. Er wollte uns bis morgen einen vorläufigen Plan zeichnen und bis Ende nächster Woche die Kosten bekannt geben. Wir sind sehr gespannt. Er hat auch das Waisenhaus der Engländer gebaut und wir werden sehen, wie er unsere Ideen umsetzen wird. Unser kleines Budget ist ihm bekannt.

Nachmittags waren wir wieder im Hotel zurück, aßen noch eine Pizza und relaxten den Rest des Tages.

 

18. Oktober 2012

Den heutigen Tag verbrachten wir im Hotel.

Um 14 Uhr kam Josef und berichtete uns, dass eine Kontrolle vom Krankenhaus im Waisenhaus war. Es wurden die Hygiene und der Allgemeinzustand des Waisenhauses kontrolliert. Wir brauchen einige neue Matratzen und Betttücher. Außerdem für jedes Kind eine Metallbox, in der die Kleidung aufbewahrt wird. Das kennen wir schon von Schulen mit Internat, aber das wir auch diese sehr teuren Boxen brauchen, ist uns neu und für uns nicht ganz nachvollziehbar.

Josef brachte auch noch die restlichen Rechnungen vom Oktober mit und wir trugen sie ins Kassenbuch ein und kontrollierten sie.

Dann vervollständigten wir unsere Aufstellung der Kosten für den Maisanbau und den Hausbau. Der Ertrag und die Qualität vom Mais sind sehr gut, nur die Kosten sind uns etwas davongelaufen. Da dies der erste Anbau war, mussten Vorbereitungsarbeiten geleistet werden wie Rodung des Buschs, Einzäunen des Grundstücks, Umackern mithilfe eines Traktors, Kultivieren des Bodens uvm. Auch die Bewässerung war sehr teuer. Da diese Kosten beim zweiten Anbau überwiegend nicht mehr anfallen, hoffen wir auf „schwarze“ Zahlen.

Beim Einbruch der Dunkelheit fuhr Josef zurück ins Waisenhaus. Wir aßen zu Abend, sprachen mit den anderen über den Trip der Schnabels nach Mombasa und dann Lala Salama.

 

19. Oktober 2012

Den Vormittag verbrachten wir im Hotel.

Nach dem Mittagessen fuhren wir nach Kilifi, erledigten einige Einkäufe und dann ging es weiter ins Waisenhaus. Ein Teil der Kinder waren schon von der Schule zu Hause und machten ihre Hausaufgaben gemacht. Simone half ihnen dabei.

Roland sprach mit Mama Helka und dann mit Mama Emily über den alltäglichen Ablauf im Waisenhaus.

Mit Helka und den Mädchen sah ich ihre Kleider durch und sortierte einiges aus. Salma weinte, als ich ein altes zerrissenes T-Shirt wegschmiss. Aber dieses Mal blieb ich standhaft. Wir hatten wieder viel Kleidung mitgebracht und alte unbrauchbare Sachen mussten nun weg.

Roland schrieb mit Josef noch eine Zusammenstellung der Sachen, die Helka in ihrem Zimmer  dringend braucht. Josef wird mit Helka zusammen in den nächsten Tages alles besorgen.

Mit Einbruch der Dunkelheit fuhren wir wieder mit dem TucTuc ins Hotel zurück.

Lala Salama.

 

20. Oktober 2012

Heute ist Keniata-Day und außerdem unser Jubiläumsmonat. Leider war Roland immer noch krank und heute konnte er nicht laut sprechen.

Wir luden die Kinder mit den Mamas ins Hotel ein. Es ist das jährliche Highlight für die Kinder. Den ganzen Tag im Pool plantschen, am Strand spielen, singen und tanzen, und natürlich zu Mittag Hähnchen mit Pommes frites, Salat und Ketchup. Um 17.30 Uhr, als sie mit dem Matatu zurück ins Waisenhaus gefahren wurden, schliefen die Kleinen schon ein. Ein anstrengender Tag,  aber schön.

 

21. Oktober 2012

Nach dem Frühstück ratschten wir mit den anderen. Die Kinder waren heute bis 14 Uhr in der Kirche.

Heute hatten wir nachmittags um 16 Uhr einen Termin mit dem Architekten, der das Waisenhaus planen soll. Leider wurde der Termin auf morgen verschoben, da er noch nicht alles fertig hatte. Somit hatten wir den ganzen Tag zur freien Verfügung, da wir sonst auch nichts erledigen konnten, da Sonntag fast alles geschlossen ist.

 

22. Oktober 2012

Am Vormittag fuhren wir mit Anke und Norman nach Kilifi, sie wollten noch einige Sachen einkaufen, es war ihr letzter Urlaubstag. Anschließend fuhren wir ins Waisenhaus. Ich suchte Helkas Schwester Mary einige Kleidungsstücke heraus, da sie fast nichts hat. Dann klärten wir noch einige organisatorische Dinge mit den Mamas.

Kurz nach 12 Uhr kamen die Kinder aus der Schule zum Mittagessen. Es gab Reis mit Greengrams. Nach dem Essen sprachen wir noch ein wenig mit den Kindern, besonders mit Lucy. Da sie bald 18 Jahre alt wird, hat sie Angst, dass sie zurück nach Hause muss und ihr Vater sie verheiratet. Weil sie nicht nach Hause will, suchen wir einen Weg, dass sie ihr Leben in Kilifi selbstständig meistern kann. Sie kam erst mit 15 Jahren zu uns ins Waisenhaus, daher ist ihre schulische Ausbildung noch nicht abgeschlossen. Nach dem Gesetz darf sie aber nur, bis sie 18 Jahre alt ist, im Waisenhaus bleiben. Eine Möglichkeit ist, sie schließt ihre schulische Ausbildung ab, die andere, wir suchen eine Lehrstelle für sie. Einige Tränen flossen.

Die Kinder sangen für Norman und Anke noch ein paar Abschiedslieder und dann mussten sie wieder zurück zur Schule. Wir fuhren dann auch wieder zurück ins Hotel, da am heutigen Nachmittag der Architekt kommen wollte.

Um 17 kamen dann Eric, Josef und der Architekt. Er zeigte uns am Computer das Layout vom Waisenhaus, mit allen Maßen und die Ansichten in 3D. Wir sprachen über die Materialien, die verwendet werden sollen, damit er die Kosten ausrechnen kann. Die Besprechung dauerte ca. 2 ½ Stunden.

Nach dem Abendessen verabschiedeten wir uns von Anke und Norman. Schade, dass sie schon abreisen mussten.

Lala Salama.

 

23. Oktober 2012

Heute mussten wir sehr früh aufstehen, da wir uns mit Eric und Josef um 8 Uhr in Kilifi im Restaurant Baroness zu einer Besprechung trafen. Eric musste anschließend nach Mombasa ins College zu seiner Weiterbildung.

Wir unterhielten uns noch einmal über den Bau und vereinbarten, dass der Plan für das Waisenhaus eingabefertig erstellt werden soll. Auf einem separaten Plan sollen alle Gebäude, die wir errichten wollen, räumlich dargestellt werden, dass man sich ein genaues Bild über unsere Pläne machen kann.

Dann regelten wir noch die Aufgabenbereiche unserer Mitarbeiter neu. Wir erhoffen uns davon eine noch bessere Zusammenarbeit.

Die Schnabels fuhren heute zu den Eltern unserer Nählehrerin Mama Joyce, sie nahmen Simone mit, damit sie das Buschkrankenhaus, in dem der Vater von Joyce Arzt und ihre Mutter Krankenschwester ist, kennenlernt. Es ist ziemlich weit weg und vor allem nur über sehr schlechte Pisten zu erreichen. Wir waren gespannt, was sie morgen alles erzählen würde.

Wir faulenzten den restlichen Tag.

 

24. Oktober 2012

Den Vormittag verbrachten wir heute im Hotel. Am Nachmittag fuhren wir mit Andrea und Arrigo zu unserer Chamba (Grundstück mit Lagerhaus). Sie waren sehr beeindruckt. Wir gaben ihnen für die Kinder, die sie betreuen, einen Sack Mais mit.

Anschließend fuhren wir alle ins Waisenhaus. Andrea hatte noch einen Koffer mit Kleidung und Schuhen dabei, die verteilt wurden. Josef bekam ein Laptop für seine privaten Angelegenheiten. Arrigo machte noch Tonaufnahmen für Bebetta, seine Schwiegertochter, die DJane ist. Sie will daraus ein Musikstück mixen und dann für unsere Kinder vermarkten.

Bei Einbruch der Dunkelheit fuhren wir ins Hotel zurück, essen, ratschen und ins Bett.

 

25. Oktober 2012

Den heutigen Tag verbrachten wir im Hotel.

Am Nachmittag wollte Eric kommen, er verspätete sich aber leider, sodass wir heute nicht mehr ins Waisenhaus kamen.

Wir besprachen mit Eric noch einige für die Zukunft sehr wichtig Dinge. Nach dem Abendessen konnte Roland im Fernsehen ein Europa League Fußballspiel „seiner“ Gladbacher sehen, das Highlight des heutigen Tages für ihn!

 

26. Oktober 2012

Bis Mittag waren wir im Hotel.

Dann fuhren wir mit dem TucTuc ins Waisenhaus, um mit den Kindern und den Mamas zu Mittag zu essen. Es gab Bohnen, Mchicha, Nema-Soße und Tschbati. Simone hatte den ganzen Vormittag die Tschabati ausgerollt, so ca. 60 Stück, sie war fix und fertig.

Nach dem Essen verteilten wir noch die Riesenbleistifte, die mir eine Arbeitskollegin mitgegeben hatte, und ein paar Schuhe.

Dann sangen die Kinder noch drei neue Lieder.

Jetzt wurde es ernst, wir mussten uns verabschieden. Lucy, Nema und May sprachen ein paar Abschiedsworte, ebenso Mama Mercy und Simone. Zum Schluss waren Roland und ich dran.

Es gab wieder viele Tränen, vor allem bei mir und den kleinen Kindern.

Zurück im Hotel packten wir die Koffer, dann kamen nochmals Eric und Josef, um sich zu verabschieden. Wir redeten ihnen nochmals ins Gewissen, gut zusammenzuarbeiten.

Um 10 Uhr abends wurden die Schnabels abgeholt, wir morgens früh um 4 Uhr.

Lala Salama.

 

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